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Seite 1 von 2  Abb.: DEMON (1976/77) Film by Heinz Emigholz THE FORMATIVE YEARS – Extended Version Zehn Filme (1972–2004) von Heinz EmigholzSCHENEC-TADY I – 1972/73, s/w, 40 Minuten, stumm SCHENEC-TADY II – 1973, Farbe, 19 Minuten, stumm ARROWPLANE – 1973/74, Farbe, 24 Minuten, stumm TIDE – 1974, s/w, 34 Minuten, stumm SCHENEC-TADY III – 1972/75, s/w, 25 Minuten, stumm HOTEL – 1975/76, s/w, 27 Minuten, stumm und O-Ton DEMON – 1976/77, s/w und Farbe, 29 Minuten, O-Ton THE BASIS OF MAKE-UP I-III – 1974-2004, Farbe, 94 Minuten, Ton
Eine Installation von zehn Filmen aus den Jahren 1972-2004 bei EXTRA CITY – KUNSTHALLE ANTWERPEN vom 17. September bis 31. Oktober 2010. Alle Filme sind als Katalog mit ausführlichem Begleitmaterial auf drei DVDs bei Filmgalerie 451 erschienen.
Eine Installation von sieben Filme aus den Jahren 1972–77 im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart im Rahmen von FORUM EXPANDED auf der Berlinale 2010. Die auf 16mm gedrehten Filme sind 2009 aufwendig digitalisiert und wieder öffentlich zugänglich gemacht worden. Die Installation bietet zum ersten Mal die Möglichkeit eines Überblicks über die Zusammenhänge dieses abgeschlossenen Werkblocks. Panel zu THE FORMATIVE YEARS mit Stuart Comer, Henriette Huldisch, Marc Siegel, Stefanie Schulte Strathaus und Heinz Emigholz am Montag, 15. Februar, im Arsenal, Berlin.  Abb.: SCHENEC-TADY I (1972/73) Film by Heinz Emigholz „Diese Filme erforschen, über kommunikative Strukturen hinaus, durch Wahrnehmungen und Bewegungen, die Prozesse entstehender Bedeutungen. Sie fangen, ohne abzubilden, Vorstellungen von End- und Zeitlosigkeit in rigorose Kompositionen ein. Dabei entfaltet sich etwas wie eine Logik der Materie. Man hat nicht den Eindruck, nach den meist zwanzig bis dreißigminütigen Filmen das Gefilmte besser zu kennen, wohl aber ein entschiedeneres Bewusstsein vom Eigenleben von Landschaften und Dingen, von der Beschränktheit dessen, was wir mit unserem Blick aufnehmen, und der Unzulässigkeit unserer immer anthropomorphen Wahrnehmungsweise. Man beginnt zu überlegen, wie ein technisches Medium mit soviel Möglichkeiten, die alten Wahrnehmungsweisen der anderen Künste zu verändern, so total von ihnen aufgesogen werden konnte.“ (Frieda Grafe)
„Hotel ist einer der klarsten und zugleich schönsten Filme, die je über Zeit im Film entstanden. In mehreren Episoden durchbricht Emigholz zeitlich lineare Aufnahmen , indem er sie in Teile zerlegt und diese Teile erkennbaren Mustern folgend ineinander montiert.“ (Peter Tscherkassky)
 Abb.: SCHENEC-TADY II (1973) Film by Heinz Emigholz „Demon ist ein verfilmtes Prosapoem von Stéphane Mallarmé mit dem Titel "Der Dämon der Analogie". Emigholz hat die Wörter verräumlicht und ihnen eine von der Geschichte unabhängige Zeitdimension gegeben. Und sich dem Traum von Mallarmé genähert, zu zeigen, dass die Sprache Objekt sein kann, ein Gegenüber.“ (Frieda Grafe)
„Rauschhafte Naturpanoramen.“ (CineGraph)
„Heinz Emigholz künstlerische Arbeit erkundet den Grenzbereich zwischen Film und bildender Kunst. Sein frühes Filmwerk lieferte wichtige Impulse für die internationale Experimentalfilmbewegung der 1970er und 80er Jahre und gehört zu den wenigen experimentellen Arbeiten aus Deutschland, die international nachhaltig Beachtung fanden. Mit dem Projekt The Formative Years wird ein Bereich der Filmgeschichte sichtbar und zugänglich gemacht, an dem sich angesichts der Umbrüche von einer analogen in eine digitale Welt höchst aktuelle Entwicklungen diskutieren lassen.“ (Stefanie Schulte Strathaus)
Die Installation THE FORMATIVE YEARS wird auf der Berlinale 2010 im Rahmen von Forum Expanded im „Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart“ ausgestellt und tourt danach nach Toronto (Images Festival) und nach Antwerpen (Extra City).
Die beiden DVDs zum Projekt THE FORMATIVE YEARS enthalten folgendes Bonusmaterial:
Zwei Gespräche (2009):
 Heinz Emigholz © 2009 by Petra Nettelbeck Stefan Grissemann (93.67 KB) und Klaus Wyborny (122.54 KB) mit Heinz Emigholz (843.82 KB) (131.55 KB)
Fünf Ton-Diaserien(1975/76): BROOKLYN BATHROOM PIECE / STAIR PIECE SCHUHSTÜCK / TASSENSTÜCK / WANDSBEK GARTENSTÜCK
THE FORMATIVE YEARS wurde gefördert durch die „Kulturstiftung des Bundes“. Projektleitung: Stefanie Schulte Strathaus Projektkoordination: Nanna Heidenreich Produktionsleitung: Markus Ruff Übersetzungen: Daniel Hendrickson, William Wheeler Digitale Restaurierung Konzept: Ralph Niebuhr Durchführung: Uli Kunz, Ray Bartsch Farbkorrektur: Christian Pfeiffer Tonbearbeitung: Jochen Jezussek Installation Ralph Niebuhr, Holger Haustein, Daniel Nienaber Interviews Kamera: Till Beckmann Schnitt: Markus Ruff Tonbearbeitung: Christian Obermaier Transkription, Spotting: Johannes Blume, Tobias Rauscher, Markus Ruff DVDs Produktion: Frieder Schlaich, Ingo Grell Design: Moniteurs Authoring: Gunter Krüger Screendesign: k2film Kontakt Verleih der Filme und der Installation: arsenal distribution <www.arsenal-berlin.de> DVD Distribution: Filmgalerie 451 <www.filmgalerie451.de> Heinz Emigholz: <www.pym.de>
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