Film Schindler's Houses
"Schindler’s Houses" shows forty buildings by the Austro-American architect Rudolph Schindler from the years 1931 to 1952. Schindler’s pioneering work in Southern California is the cornerstone of a branch of modern architecture. All the material for the film was shot in May 2006. The film is thus also an up-to-date portrait of urban life in Los Angeles that has never been documented in this form before.
”Architecture projects space into this world. Cinemaphotography translates that space into pictures projected in time. Cinema then is used in a completely new way: as a space to meditate on buildungs.“ Heinz Emigholz
Film LOOS ORNAMENTAL
The film shows 27 still-existing buildings and interiors by Austrian architect Adolf Loos (1870–1933) in order of their construction. Adolf Loos was one of the pioneers of European Modernist architecture. His vehement turn against ornamentation on buildings triggered a controversy in architectural theory. The development of his “spatial plan” launched a new way of thinking about spaces to be built.
His houses, furniture for shops and apartments, facades, and monuments were built between 1899 and 1931. They were filmed in 2006 in Vienna, Lower Austria, Prague, Brno, Pilsen, Nachod, and Paris in their present surroundings.
Miscellanea I
Eine Sammlung von 35mm-s/w-Aufnahmen aus den Jahren 1988-1997.
Rohes Fleisch am Cabo de Creus und die Ruinen von ›Sant Pere de Rodes‹ in den spanischen Pyrenäen, aufgenommen am 7. und 11. Oktober 1988. Eckhard Rhode, Kyle deCamp und John Erdman am Grab von Georges Rodenbach auf dem Père Lachaise in Paris am 27. September 1988. Eckhard Rhode übersetzt die Inschrift des Grabsteines: „Herr, gib mir die Hoffnung fortzuleben in der melancholischen Ewigkeit des Buches“. Die Aufnahmen entstanden während der Dreharbeiten zum Spielfilm ›Der Zynische Körper‹, wurden in dem Film aber nicht verwandt. Die 1926 von Hans Heinrich Müller in Berlin erbauten Abspannwerke ›Humboldt‹ und ›Wilhelmsruh‹ – großstädtische Konstruktionen, deren Wechselwirkung zu den Bauten der ›Dr. Mabuse‹-Filme und ›Metropolis‹ von Fritz Lang noch heute zu spüren ist – aufgenommen am 9. und 10. April 1997. Jochen Nickel beim Besuch der Ausstellung ›Die Basis des Make-Up 1974-1994‹ von Heinz Emigholz in der Hamburger Kunsthalle am 1. Juli 1994. Ansichten von Platanen in Barcelona mit Eckhard Rhode am 4. Oktober 1988 – ein kongeniales Verhältnis der Farbwerte der Baumrinden und Steine zum Plus-X-Material von Kodak. Das Tympanon von Auguste Rodins ›Pforten zur Hölle‹ am Kunsthaus in Zürich am 30. Oktober 1988. Hans Etter hatte uns ein Gerüst vor dem Tor aufbauen lassen, damit wir die von der Strasse aus nicht sichtbaren Details filmen konnten. Der Zürcher Bronzeabguss von ›La Porte de l'Enfer‹ wurde in den 40er Jahren während der deutschen Besatzung bei Paris ausgeführt und ging als Geschenk des Nazi-Staates an den Schweizer Rüstungskonzern Bührle – als Dank für die guten Geschäftsbeziehungen und die Lieferung von Flugzeugabwehrkanonen.
Abb: Detail aus ›La Porte de l'Enfer‹ von Auguste Rodin in Zürich
Miscellanea II
Studien auf 35 mm-Farbmaterial aus den Jahren 1988 bis 1997.
Das Denkmal für die Besatzung der abgestürzten Challenger-Raumfähre auf dem Aussengelände des Neil Armstrong Air & Space Museums in Wapakoneta, Ohio, am 3. April 1995. The Ladora Savings Bank von C. B. Zalesky in Ladora, Iowa, am 4. April 1995. Beide Objekte durch Zufall auf einer Drehreise zu den letzten acht Bauwerken von Louis Sullivan im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten entdeckt. Neil Armstrong wurde bei Wapakoneta geboren, Zalesky war ein Schüler Sullivans.Das um 1833 entstandene Gemälde Bau der Teufelsbrücke von Carl Blechen und dazu der heutige Ort der Teufelsbrücke am Gotthardpass auf einer Drehreise zu den Brücken Robert Maillarts am 18. April 1996 gefilmt. Die Felsenburg in Arco und das 1932-1934 in Riva erbaute Schwimmbad am Gardasee von Giancarlo Maroni am 23. März 1997. Maroni stammte aus Arco und war D'Annunzios Leibarchitekt bei dessen Ausgestaltung des ›Vittoriale‹ in Gardone. Aufgenommen während der Dreharbeiten zu D'Annunzios Höhle – Innenarchitektur als Behauptung. Ueli Etter beim Reinigen der Siebe und Drucken von Motiven seiner Ausstellung on a clear day in Berlin am 22. August 1995. Die Anfang der 30er Jahre von Angiolo Mazzoni südlich von Rom erbauten Postämter in Sabaudia und Latina und sein Bahnhof in Latina Scalo von 1937 am 31. Juli und 3. August 1995. Jochen Nickel, Ueli Etter und Ronny Tanner in der Ausstellung you can see forever von Ueli Etter in Berlin am 21. Juni 1996. Gebäude nahe der Via Appia bei Pontinia am 7. August 1995. Rohes Fleisch am Cabo de Creus in Spanien am 11. Oktober 1988.
Abb: Sieben Bäume in Form einer 7 – Denkmal für die siebenköpfige Crew der Challenger-Raumfähre in Wapakoneta, Ohio, am 3. April 1995
Miscellanea III
Abb 1: Sullivan's Arch in Chicago, USA
Abb 2: Downtown Oklahoma City, USA
A SERIES OF THOUGHTS
(Miscellanea IV–VII)
Photography and beyond – Part 15-18
D, 1986-2010, HD, color and b/w, 16:9 and 4:3, Digital sound, 91 min
Written an directed by Heinz Emigholz
Camera: Heinz Emigholz, Benjamin Krieg
Cooperation: Ueli Etter, Till Beckmann, Gunter Krüger, Markus Ruff
Editing: Heinz Emigholz, Till Beckmann, Markus Ruff, Jörg Langkau
Sound design: Jochen Jezussek, Christian Obermaier, Till Beckmann
Postproduction: Till Beckmann, Markus Ruff
Speaker: Hanns Zischler, Imri Kahn, John Erdman, Heinz Emigholz, Eckhard Rhode
Produced by Pym Films
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